Freitag, 1. Oktober 2021

Tag 5: Celje bis Ljubljana

Celje bis Ljubljana:

Der Nebel des Grauens - oder der Nebel Sloweniens. Heute Früh schaute ich aus dem Fenster und sah eine dicke Nebeldecke! Der Herbst kündigt sich an!

Bei Nebel und 7 °C fuhr ich los. Mein Navi musste mich erst zum EuroVelo 9 führen. Und dann war ich eine ganze Weile auf einem wirklich schönen Radweg! Keine Straße, kein Pseudo-Radwegstreifen neben der Hauptstraße, sondern ein richtiger Radweg entlang der Savinja. Entweder fuhr ich direkt am Wasser entlang, oder der Radweg führte mich durch einen Waldabschnitt und durch Wiesen. Bis Globoko (fast 20 km) konnte ich auf diesem Radweg fahren und genoss die Landschaft (Landschaft im Nebel).

































Nur in Lasko schickte mich der Radweg kurz durch den Ort. Ich entdeckte einen Gemüse-/Obstmarkt, zückte mein Impfattest, maskierte mich und kaufte zwei Bananen. Hier gelten die Corona-Regeln sogar auf einem Markt im Freien, und es wird streng kontrolliert.




In Rimske Toplice verließ ich die Savinja und fuhr über den Berg des Tages. Ich wählte die Alternativroute über die Landesstraße 221, die so gut wie nicht befahren war, statt dem steileren und höheren Anstieg über den offiziellen EuroVelo 9 durch den Wald. Ich hatte nur 220 Höhenmeter. Nix Aufregendes. Vor allem ging es nur moderat bergauf. In der Zwischenzeit hatte sich der Nebel gelichtet, und die Sonne kam immer mehr heraus. Der Himmel wurde blau.





Von nun an ging's bergab :-) Bis zum Ufer der Save! Ich erreichte die Save in Podkraj und überquerte sie gleich.


Für's erste musste ich die Save auf der Bundesstraße 108 entlangfahren. Das war weniger spannend. Kein Fahrradstreifen, ich musste auf der Straße fahren, die doch relativ stark befahren war.


17,5 km musste ich auf der B 108 bleiben, bevor ich in Sava die Seite wechseln konnte und mich der EuroVelo 9 wieder auf verkehrsarme Straßen schickte. Dieser Abschnitt war wieder richtig schön. Wälder, Wiesen, Weiden, Dörfer. Und immer wieder Blick auf die Save. Richtig schön!










In einem der Waldabschnitte stieß ich auf einmal auf Bauarbeiten. Auf einer Strecke von 4,5 km wurde die Fahrbahn umgegraben und gewalzt. Macht nichts. Man wird einfach an den Straßenwalzen und Baggern vorbeigelotst und schiebt das Rad über die Schotterhalde und Schotterhaufen. Nema problema :-)

Um 15 Uhr 30 erreichte ich die Stadtgrenze von Ljubljana. Bis ich beim Hotel war, fuhr ich aber zuerst noch auf Radwegen die Ljubljanica entlang und durch Parkanlagen der Stadt.




Um 16 Uhr 20 erreichte ich mein vorgebuchtes Hotel.

Bis auf die B 108 war die heutige Etappe richtig schön! Landschaftlich schön, abwechslungsreich und gut zu fahren.

Gesamtstrecke 93,03 km
Zeit in Bewegung 5 h 30'
Gesamtzeit 8 h 17'
Temperatur in der Früh 7 °C, tagsüber bis zu 18 °C
in der Früh nebelig, im Laufe des Tages meistens sonnig, ab und zu zogen Wolken auf, KEIN einziger Regentropfen!

Summe aller Steigungen: 747 m
Höhe Celje: 239 m ü NHN
Höhe Ljubljana: 289 m ü NHN

2 Kommentare:

  1. Wieder eine schöne Strecke. Slowenien wird ja leider immer vernachlässigt auf dem weg zum Tauchen. Lgm

    AntwortenLöschen
  2. Ich lern Slowenien auch erst jetzt bei meiner Radtour kennen. Stimmt, auf dem Weg zum Tauchen fährt man einfach nur durch.

    AntwortenLöschen