Maribor bis Celje:
Die ganze Nacht hatte es geregnet. Der Wetterbericht meldete Regen-Ende für 8 Uhr. Und der Regen hielt sich diesmal exakt an den Wetterbericht. Perfektes Timing. Beim Frühstück traf ich noch ein Paar, das ich an der Mur bereits kennen gelernt hatte. Zwei Pedelec-Fahrer, die auf dem Weg nach Dubrovnik waren. Allerdings wollten sie gleich ab Maribor quer durchs Landesinnere radeln. Somit trennten sich hier unsere Wege.
Bei starker Bewölkung und 8 °C fuhr ich los. Die starke Bewölkung blieb fast den ganzen Tag. Nur ab und zu versuchte die Sonne, sich einen Weg durch die Wolkendecke zu bahnen. Viel Erfolg hatte sie dabei nicht. Am späten Vormittag tröpfelte es ein wenig, hörte aber nach ein paar Minuten wieder auf. Nicht der Rede wert.
Mein Navi half mir dabei, den EuroVelo 9 zu finden, und ich verließ die Stadt.
Anfangs fuhr ich (wieder) auf dem Radweg neben der Bundesstraße. Aber bald war ich eigentlich mehr auf der Straße als auf Radwegen unterwegs. Somit konnte ich auch die Infrastruktur der Straßen nutzen - Tankstelle zum Kauf eines Müsliriegels, sanitäre Einrichtungen, Waschstraße. JA! Waschstraße! Wer sein Rad liebt, der schäumt ... oder so.
Picobello :-) Und bei der nächsten Tankstelle war dann Kettenpflege und Knopfdruck-Aufpumpen dran. Diesen Luxus hätte ich auf Radwegen abseits der Straßen nicht gehabt.
Ich glaub ja, dass ich heute die "Buckln" von gestern mit eingepackt hab. Aus Versehen vermutlich. Die heutige Etappe hatte zwar keinen wirklichen Berg, aber immer wieder kleine knackige Anstiege.
Ob bergauf oder bergab, angeschrieben waren 10 %, 12 %, 14 %, 15 %, 18 %. Die 18 % bezweifle ich allerdings. Mein Navi zeigte mir maximal 15 % an. Der "Berg des Tages" hatte einen Anstieg von 150 Höhenmetern und führte zu einem netten Café, in dem ich mir eine Überraschungs-Palatschinke gönnte. Gefüllt war sie mit Pudding (sehr kreativ!) und garniert mit heißen Erdbeeren und Ribiseln. Hat gut geschmeckt! Dafür fiel mein Mittagessen aus.
Nachdem der offizielle EuroVelo 9 immer nur auf der Straße oder neben der Straße verlief, beschloss ich kurzerhand, ein ganzes Eck abzuschneiden, so dass ich meine Gesamtstrecke auf 60,5 km (statt 91 km) verkürzte. Nachdem die morgige Etappe wieder um die 100 km sein wird, war mir der Abschneider ganz recht. Ab der Palatschinke ging's somit nur noch bergab bis Celje.
Celje erreichte ich um 13 Uhr 30, das vorgebuchte Hotel um 13 Uhr 45. Ich fand es zwischen einer Autowerkstatt und gleich mehreren Einkaufszentren. Ich bin zuerst zweimal im Kreis gefahren. Der Name ist hochtrabend - Hotel Grande -, der Komfort eher weniger. Und das Internet funktioniert überhaupt nicht, so dass ich mit meinem Handy ins Internet gehen muss. Auch gut.
Gesamtstrecke 60,48 km
Zeit in Bewegung 3 h 14'
Gesamtzeit 5 h 38'
Temperatur in der Früh 8 °C, tagsüber bis zu 18 °C
Zeit in Bewegung 3 h 14'
Gesamtzeit 5 h 38'
Temperatur in der Früh 8 °C, tagsüber bis zu 18 °C
den ganzen Tag über stark bewölkt, aber bis auf 3 Regentropfen trocken
Summe aller Steigungen: 490 m
Höhe Maribor: 281 m ü NHN
Höhe Celje: 239 m ü NHN
Höhe Maribor: 281 m ü NHN
Höhe Celje: 239 m ü NHN































































